Corona: FDP fordert klare Strategie und Exit-Fahrplan

Landesvorsitzender der FDP Bayern bezieht Stellung

Auch Markt Schwaben ist von den Einschränkungen für das öffentliche Leben, Handel, Gewerbe und Gastronomie stark betroffen. Der FDP Ortsverband verweist auf die Forderung der bayerischen Liberalen an die Staatsregierung nach einer klaren Strategie, unter welchen Voraussetzungen, die Gesellschaft wieder schrittweise geöffnet werden kann. „Ministerpräsident Söder darf sich dieser Debatte nicht länger verweigern. Ein Exit-Fahrplan ist überfällig“, sagt Bayerns FDP-Chef Daniel Föst.

Während Bayerns Nachbarland Österreich bereits einen konkreten Fahrplan für ein kontrolliertes Hochfahren des Landes präsentiert hat, sucht man ein solche Strategie in der Staatskanzlei vergebens. „Die Menschen nehmen derzeit viele Einschränkungen in Kauf. Für diesen gesellschaftlichen Kraftakt gebührt ihnen Respekt. Umgekehrt ist es aber Aufgabe der Regierung, mögliche Ausstiegsszenarien zu erarbeiten“, so Föst weiter.

Dass die Regierung im Freistaat erst nach Ostern das weitere Vorgehen besprechen will, sorgt bei den Freien Demokraten für Kopfschütteln. „Viele Klein- und Mittelstandsunternehmen in Bayern bangen um ihre berufliche Existenz. Sie wollen zurecht wissen, welchen Fahrplan die Regierung vorschlägt, um ihre Betriebe nicht dauerhaft wirtschaftlich abzuwürgen. Denk- und Debattenverbote helfen uns hier nicht weiter“, appelliert Landeschef Föst an die Einsicht der Staatsregierung.


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