Die FDP Zorneding hat am 20. November in ihrer Aufstellungsversammlung die Weichen für die Kommunalwahl gestellt. Mit großer Geschlossenheit – bei nur einer Enthaltung – wählte der Ortsverband Melanie Schaffenroth an die Spitze seiner Gemeinderatsliste. Die bereits im September nominierte Bürgermeisterkandidatin führt damit auch das Gemeinderats-Team an, das mit einer vollständig besetzten Liste und drei Ersatzkandidaten in den Wahlkampf geht. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die erfahrenen Zornedinger Gemeinderäte Dr. Siad Abdin-Bey und Peter Pernsteiner, die seit vielen Jahren verlässliche und engagierte Arbeit im Gremium leisten.
Mit ihrer Spitzenkandidatur unterstreicht Melanie Schaffenroth, dass sie unabhängig von der Bürgermeisterwahl bereit ist, Verantwortung im Gemeinderat zu übernehmen. „Ich will, dass unser Heimatort wieder lebendiger, mutiger und moderner wird. Zu vieles ist in den letzten Jahren durch komplizierte Vorschriften und fehlende Entscheidungsfreude ausgebremst worden. Das müssen wir ändern.“ Die 44-jährige Diplom-Juristin lebt seit 2017 mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Pöring. Sie bringt langjährige Expertise in Steuerberatung, Unternehmensführung sowie Finanz- und Liquiditätsplanung mit – seit 2022 als selbständige Unternehmensberaterin. Gerade diese Erfahrung prägt ihre Haltung zur Gemeindefinanzpolitik: „Es ist mir unverständlich, warum zu Niedrigstzinszeiten große Grundstücksinvestitionen aus der Portokasse getätigt werden, obwohl man wusste, dass der riesige Investitionsstau in naher Zukunft eine Kreditaufnahme notwendig machen wird. Ich sehe gute Chancen, über eine konstruktive Finanzpolitik, die Spielräume für wichtige Investitionen in der Gemeinde zu vergrößern.“ Schaffenroth steht für einen Führungsstil, der wirtschaftliche Vernunft mit bürgernaher Kommunikation verbindet: kompetent, innovativ und dialogorientiert.

Gruppenbild mit vielen Kandidaten der FDP am Ende der Aufstellungsversammlung am 20. November im Zornedinger Neuwirt.
Dr. Siad Abdin-Bey: „Unser Ort darf nicht zur reinen Schlafstadt werden.“ Der ortsansässige Zahnarzt und seit 2020 amtierende Gemeinderat kritisiert, dass Zorneding immer mehr an Lebendigkeit verliert: „Am Herzogplatz ist nahezu jedes Gemeinschaftsleben verschwunden – selbst ein Kinderfest scheitert an kurzfristig geforderten und so schnell nicht umsetzbaren Sicherheitsvorschriften. Gleichzeitig blüht in der Nachbargemeinde Vaterstetten das Gewerbe, während hier keine Bereitschaft zu sehen ist, neue Unternehmen anzusiedeln.“
Peter Pernsteiner, Technikjournalist und seit 2007 Gemeinderat, engagiert sich seit vielen Jahren für einen besseren Lärmschutz entlang der Bahnstrecke: „Die Zulaufstrecke zum Brenner-Basistunnel wird technisch umfassend modernisiert – mit mehr Zügen und höheren Geschwindigkeiten. Trotzdem weigert sich die Bahn nach wie vor, Lärmschutz nach Neubau-Standard umzusetzen. Das ist für die betroffenen Bürger eine Zumutung.“
Die FDP Zorneding geht mit einem klaren Programm in die Wahl: Sie setzt sich dafür ein, bürokratische Hürden abzubauen und Entscheidungen wieder schneller und nachvollziehbarer zu machen. Gleichzeitig verfolgt sie eine realistische und wirtschaftlich tragfähige Energiepolitik, die technische Machbarkeit und lokale Gegebenheiten berücksichtigt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der aktiven Förderung neuer Gewerbeansiedlungen, um die finanzielle Basis der Gemeinde zu stärken und langfristig Planungssicherheit zu schaffen. Ebenso wichtig ist der FDP Zorneding, das gesellschaftliche und kulturelle Leben im Ort wieder zu beleben und damit die Identität Zornedings zu stärken. Ergänzt wird dies durch ein klares Bekenntnis zu wirksamem Lärmschutz und einer modernen, leistungsfähigen Infrastruktur. Mit demm Leitmotiv „Kompetent. Innovativ. Bürgernah.“ präsentiert die FDP Zorneding ein Team, das fachliche Stärke, Pragmatismus und Herz für den Ort miteinander verbindet.

