Okt. 14, 2015
Die Freien Demokraten im Landkreis haben unter großer Beteiligung der Mitglieder nahezu einstimmig ihren Kreisvorsitzenden Alexander Müller aus Baiern im Amt bestätigt. Ebenso wurden Ewald Silberhorn (Poing) und Frank Hansen (Glonn) als Stellvertreter sowie Susanne Markmiller (Kirchseeon) als Schatzmeisterin wiedergewählt. Dem Vorstand gehören als Beisitzer weiter an Rob Harrison und Christoph Reisbeck (beide aus Zorneding) sowie neu Josef Vogl, junger Unternehmer aus Glonn.

Der Vorstand, von rechts: Robert Harrison, Ewald Silberhorn, Alexander Müller, Josef Vogl, Christoph Reisbeck, Frank Hansen; nicht auf dem Foto: Susanne Markmiller
Der Bericht des Vorsitzenden und der Schatzmeisterin zeigte die vielfältigen Aktivitäten des Kreisverbands in den letzten beiden Jahren und eine solide Finanzlage als Basis für die weitere politische Arbeit auf; als nächste Veranstaltung ist eine Veranstaltung zum Datenschutz mit dem Thema „Meine Daten gehören mir“ geplant.
Kreisvorsitzender Alexander Müller betonte in seinen Ausführungen die Notwendigkeit, so schnell wie möglich die Ursachen für die massenweise Flucht aus Bürgerkriegsstaaten wie Syrien zu beseitigen, die Flüchtlingslager vor Ort lebensfähig zu gestalten und den Menschen dort vor Ort Perspektiven zu geben. Für die Flüchtlinge bei uns in Deutschland sei eine Straffung der Asylverfahren, eine pauschale Anerkennung von Syrern als Flüchtlinge und eine Visumspflicht für sichere Herkunftsländer dringend notwendig. Für die anerkannten Asylanten müssen die Integration in unsere Gesellschaft im Vordergrund stehen. Hierbei sei auch auf Landkreisebene sei ein verstärkter Wohnungsbau vorrangig, der allen Wohnungssuchenden mit geringerem Einkommen zugutekommt.
Gerade die Freien Demokraten müssten sich auch klar gegen Brandstifter und Hetzparolen aussprechen, denn: „Wer rechts blinkt, bekommt auch rechts – wie das ständige Anwachsen der rechten Szene beweist“.
Freiheitliche Lösungsansätze vertrete die FDP gerade heute auch in Bereichen der Bildung und der Wirtschaft: „Statt dem Mittelstand das Leben mit Bürokratie schwer zu machen, müssen Initiative und Investitionen etwa von Existenzgründern und Handwerk gefördert werden“, so der Kreisvorsitzende und Kreisrat Alexander Müller.
Aug. 19, 2015
Bei sommerlichen Stammtischen der Ortsverbände Ebersberg beim Volksfest und Markt Schwaben im griechischen Lokal Mythos trafen sich Freie Demokraten, auch aus anderen Gemeinden im Landkreis in geselliger Runde.

Volksfestrunde in Ebersberg (von rechts): Stadtrat Bernhard Spötzl, Sigrid Lenkitsch, Dr. Volker Wagner-Solbach, Kreisrat Alexander Müller, Ewald Silberhorn, Gottfried Pasour
Dabei wurden aber auch örtliche Themen, etwa eine Verkehrsentlastung für Ebersberg, und überörtliche Themen bis hin zu Griechenland-Hilfen, Wirtschaftsentwicklung und Zuwanderung angesprochen. Der Kreisvorsitzende Alexander Müller unterrichtete die Anwesenden über Themen aus dem Landkreis und bevorstehende Termine.
Juli 18, 2015
Zum traditionellen Sommerfest der FDP im Landkreis konnte der Kreisvorsitzende Alexander Müller am Samstag, 18. Juli zahlreiche Mitglieder, teils mit ihren Familien in der schönen Ausflugsgaststätte Falkenberg bei Moosach begrüßen.

Alexander Müller begrüßt die Gäste
Ohne feste Tagesordnung und Protokoll war Gelegenheit, über viele Themen zu sprechen und ältere und neue Mitglieder kennenzulernen. Nur kurz zogen sich bei leichtem Regen einige zum Essen in das angrenzende Salettl des Gasthofs zurück.

Gäste waren auch Renate und Wolfgang Will (v.r.)
Juni 26, 2015
Beim jüngsten Treffen der Freien Demokraten in Ebersberg wurde Gottfried Pasour für seine 40jährige Mitgliedschaft in der FDP geehrt.
Der Allein die Dauer der Treue zur Freien Demokratischen Partei über viele politischen Situationen hinweg verdiente schon den Respekt. Gottfried Pasour war aber darüber hinaus stets und in vieler Hinsicht aktiv: So hat er sich als Ortsvorsitzender in Ebersberg für die Belange der Kreisstadt auch mit eigenen Vorschlägen eingesetzt, bei den Kommunalwahlen kandidiert und war viele Jahre hier Ortsvorsitzender. Darüber hinaus war und ist Herr Pasour auch im Kreisverband neben der Wahrnehmung von Delegiertenämtern zu Parteitagen ein stets geschätzter Gesprächspartner und anerkannter, besonnener Liberaler.

Den Dank der Freien Demokraten drückten der jetzige Ortsvorsitzende und Stadtrat Bernhard Spötzl (links im Bild) sowie der Kreisvorsitzende und Kreisrat Alexander Müller aus.
Mai 24, 2015
– Respekt vor Windkraft- Investoren (15.4.2015)
Respekt gebührt den Brucker Privatinvestoren in dreifacher Hinsicht. Erstens zeigen sie in Sachen Energiewende Eigeninitiative und Unternehmertum. Zweitens halten sie trotz unsäglicher 40 Monate Genehmigungsverfahren und jetzt drohender gerichtlicher Auseinandersetzung bis jetzt noch durch. Drittens halten sie einem massiven öffentlichen Druck stand.
Die Energiewende gibt es aber nicht für umsonst und es bedarf mutiger Bürger und Politiker um sie umzusetzen. Wir sind auch im Landkreis Ebersberg noch weit von der Erreichung unserer Energieziele entfernt.
Natürlich ist verständlich, dass der einzelne Bürger erst einmal an sich selbst und sein Eigentum denkt. Aber letzteres ist nicht gegen Veränderungen seiner Umgebung geschützt. Bei Windkraftanlagen sehen die Gerichte und auch die eingeschalteten Sachverständigen bisher bei 800 Meter Abstand keine rechtlichen und gesundheitlichen Bedenken. Die 10 H Regelung ändert an dieser Beurteilung nichts, sie ist nur ein bayrisches CSU Wahlvolk – Placebo. Auch der rote Milan ist für die meisten wohl mehr ein Alibiargument, tatsächlich geht es um das oben genannte eigene Befinden. Nur wie würde es um letzteres stehen, wenn das Atomkraftwerk Ohu explodiert. Dann steht es erst Recht schlecht um die Aussicht, den vermeintlichen Grundstückspreis und nicht zu vergessen den roten Milan.
Alexander Müller
– Realistische Energieziele statt weiterer Utopien (14.12.2014)
Die Windkraft spielte bei der Vertagung der Energieresolution des Kreistages nur eine untergeordnete Rolle. Die Vertagung erfolgte weil – so zumindest bei der CSU/FDP Fraktion – ein weiterer Diskussionsbedarf zu den neuen Zielformulierungen in der Resolution bestand.
Es bestehen deutlich Zweifel, ob es realistisch ist, den Landkreis frei von mit fossiler Energie betriebenen Kraftfahrzeugen (nur noch Elektroautos) zu haben. Wir werden 2030 schon Schwierigkeiten haben bei der Wärmeenergie frei von fossilen Energien zu sein.
Auch ist es strittig, ob bzw. in welchem Umfang der Aufbau kommunaler Stromnetze durch den Landkreis sinnvoll ist.
Bzgl. der 10-H Regelung besteht kein weiterer Handlungsbedarf, da der ULV – Ausschuss des Kreistages erst Ende September einstimmig den von mir für die CSU/FDP- Fraktion eingebrachten Antrag angenommen hat, an der Teilkonzentrationsflächenlösung festzuhalten.
Die Windkraft und anderer Energieprojekte scheitern übrigens nicht an der 10-H Regelung, sondern am „Heiligen Sankt Florian Prinzip“. Die Mehrheit der Bevölkerung ist zwar für die Energiewende, „aber bitte nicht vor meiner Haustüre!“. So ergeht es Windkraftanlagen, Biogasanlagen, Stromtrassen und Pumpspeicherkraftwerken. Zur Not muss auch der Rote Milan herhalten. Sie vergessen dabei die verheerenden Folgen eines GAUs in Ohu.
Alexander Müller