FDP in Markt Schwaben stellt Liste für die Kommunalwahl auf

FDP in Markt Schwaben stellt Liste für die Kommunalwahl auf

Die Freien Demokraten in Markt Schwaben haben für die Wahl zum Marktgemeinderat im März 2026 wieder eine Liste aufgestellt. Die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten wird von Daniela Dünckelmeyer angeführt. Sie ist bereits seit Anfang 2025 Mitglied des Gemeinderates (als Nachfolgerin des FDP-Ortsvorsitzenden Florian Delonge). Die selbstständige Unternehmerin, die als Weinakademikerin und -händlerin sowie als Rechtsanwältin tätig ist, freut sich über ihre einstimmige Wahl auf den ersten Listenplatz bei der Listenaufstellung Ende 2025.

Für die weiteren Plätze des Wahlvorschlages konnte ein engagiertes Team von Mitgliedern und Unterstützern der FDP gewonnen werden (im Bild mit dem Ortsvorstand der FDP Markt Schwaben):

    • Oliver Menke-Tenbrink (Bankbetriebswirt und ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht)
    • Janin Neumann (Angestellte im öffentlichen Dienst)
    • Helmut Reinold (Oberamtsrat im Notardienst)
    • Denise Bach (Großhandelskauffrau)
    • Michael Hoffmann (Director Product Management)
    • Andrea Tenbrink (Werbekauffrau)
    • Heinrich Preitnacher (Dipl.-Ing./FH im Ruhestand)
    • Carsten Heidenreich (Diplom-Kaufmann, Univ.)

Gemeinsam sehen die Kandidatinnen und Kandidaten die Verbesserung der wirtschaftlichen und finanziellen Situation der Marktgemeinde und zukunftsorientierte Bildung als zentrale Themen für die Zukunft. „Dreh- und Angelpunkt ist die Verbesserung der Finanzlage Markt Schwabens. Erst wenn die Marktgemeinde wieder finanziell stabil ist, kann sie frei handeln und Investitionen tätigen. Der Neubau unserer Grund- und Mittelschule war eine sehr wichtige, aber natürlich auch kostenintensive Investition. Es ist wunderbar, dass wir im Ort nun so eine moderne Schule haben. Wichtig ist nun, dass die Gemeinde wieder finanziell so zu Kräften kommt, dass auch weitere Bildungseinrichtungen noch besser gefördert werden können,“ meint Daniela Dünckelmeyer dazu.

Diese und viele andere Themen will das FDP-Team sachlich und pragmatisch angehen, etwa ein wirklich gutes Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger in einer sozial verträglichen, sicheren und familienfreundlichen Gemeinde, die rasche, aber wohlüberlegte Umsetzung des ISEK und eines Verkehrskonzeptes für die Marktgemeinde im Sinne einer mittel- und langfristigen Entwicklung der Gemeinde, weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung sowie Transparenz bei der Verwaltung und auch dem KUMS.

Neues Gesicht im Marktgemeinderat

Neues Gesicht im Marktgemeinderat

Daniela Dünckelmeyer

Daniela Dünckelmeyer, FDP Markt Schwaben

(Markt Schwaben, Dezember 2024)  Nach gut viereinhalb Jahren im Marktgemeinderat von Markt Schwaben legt Florian Delonge sein Mandat und seine Tätigkeit in der CSU/FDP-Fraktion aus persönlichen Gründen zum Jahresende und damit vor Ablauf der Wahlperiode nieder. Er wird aber auch in Zukunft als Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes aktiv bleiben.

Für ihn rückt Daniela Dünckelmeyer aus unserem Ortsverband nach. Die selbständige Rechtsanwältin und Weinakademikerin lebt seit 2010 mit ihrem Mann und mittlerweile zwei Kindern in Markt Schwaben und meint dazu: „Die Kommunalpolitik interessiert mich sehr und ich freue mich außerordentlich, mich nun als Mitglied des Marktgemeinderates einbringen zu dürfen, auch wenn es sehr schade ist, dass Florian Delonge ausscheidet“.

Zur zukünftigen Arbeit im Marktgemeinderat sagt Daniela Dünckelmeyer weiter: „Mir ist bewusst, dass wir uns in Markt Schwaben politisch gerade in schwierigen Zeiten befinden, weil derzeit viele Themen in unserer Gemeinde sehr kontrovers diskutiert werden. Trotzdem sehe ich einer konstruktiven Zusammenarbeit im Gremium positiv entgegen. Fairer und respektvoller Umgang miteinander ist mir dabei über alle Parteigrenzen hinweg sehr wichtig. Ich bin neugierig auf die kommenden Sitzungen im Marktgemeinderat und werde mich mit voller Energie für Markt Schwaben und seine Bürger engagieren.“

Für Daniela Dünckelmeyer stehen dabei Sachthemen stets im Vordergrund. Dazu zählen insbesondere:

  • Solide Finanzen der finanziell sehr gebeutelten Marktgemeinde,
  • Markt Schwaben als guter Standort für Unternehmen und Gewerbetreibende,
  • Weiterentwicklung des mittlerweile abgeschlossenen Schulneubaus,
  • die Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger im Gemeindegebiet, besonders an sog. Brennpunkten, wie beispielsweise dem Bahnhof samt Parkgarage, und
  • eine vernünftige und allgemeinverträgliche Unterbringung von Geflüchteten, ohne die Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger dabei zu überfordern.

 

FDP Markt Schwaben unterstützt die Kandidatur von Walentina Dahms

FDP Markt Schwaben unterstützt die Kandidatur von Walentina Dahms

(Bild: Mitglieder und Unterstützer des FDP Ortsverbandes in Markt Schwaben, mit Elfriede Gindert, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU-FDP Fraktion im Marktgemeinderat/2.v.l. und Walentina Dahms, 2. Bürgermeisterin/in der Mitte, von Walter Daschner)

Nachdem der überraschende Rücktritt von Herrn Michael Stolze vom Amt des 1. Bürgermeisters in Markt Schwaben leider eine Neuwahl notwendig macht, haben sich die Mitglieder des FDP Ortsverbandes aus Markt Schwaben kurzfrisitg zusammengesetzt, um die Position der Freien Demokraten bei dieser Wahl festzulegen.

Anstelle der Aufstellung einer eigenen Kandidatin oder eines eigenen Kandidaten wurde dabei einhellig die Unterstützung der Kandidatur von Walentina Dahms als 1. Bürgermeisterin der Marktgemeinde befürwortet, die bereits von der CSU und den Freien Wählern nominiert wurde und als engagierte Bürgervertreterin in Markt Schwaben und darüber hinaus bestens bekannt ist. Da Frau Dahms selbst als Gast zu dem Treffen gekommen war, konnte der FDP Ortsvorstand ihr diese Entscheidung auch direkt persönlich mitteilen.

Aus Sicht der Freien Demokraten können die aktuellen Herausforderungen im Rathaus von Frau Dahms als aktueller 2. Bürgermeisterin am besten bewältigt werden, da sie in die laufenden Vorgänge als Stellvertreterin ständig mit eingebunden war und ist. Die anstehenden schwierigen Themen, wie die kontrovers diskutierte Unterbringung von Geflüchteten oder die überfällige Fertigstellung des Schulneubaues, erlauben keine lange Einarbeitungszeit, sondern müssen unmittelbar und nahtlos weitergeführt werden.

Darüber hinaus arbeitet die FDP in Markt Schwaben mit der CSU in einer gemeinsamen Fraktion im Marktgemeinderat ja bereits sehr gut und vertrauensvoll zusammen. Der Ortsverband baut darauf, diese Zusammenarbeit mit Walentina Dahms bald auch als neuer 1. Bürgermeisterin fortsetzen zu können und wünscht Ihr bei dieser Wahl viel Erfolg!

Zur Unterbringung von Asylsuchenden in Markt Schwaben

Zur Unterbringung von Asylsuchenden in Markt Schwaben

(Bild: Atron Gebäude neben Wohnbebauung in Markt Schwaben)

Markt Schwaben erfährt derzeit erhöhte mediale Aufmerksamkeit – sogar überregional. Der Grund ist die geplante Flüchtlingsunterkunft am Ziegelstadel und die teils heftige Diskussion darüber in der Marktgemeinde, sowie der später darauf folgende Rücktritt des Bürgermeisters.

Die spürbare Polarisierung stellt eine Herausforderung für die Marktgemeinde dar, mit der nun verantwortungsvoll umgegangen werden muss. Die Sorgen der Anwohner dürfen nicht reflexartig in eine rechte Ecke gestellt werden, sondern müssen gehört und ernst genommen werden. Wenn dann in der Wortwahl gleich zu Ausdrücken wie „beschämend“ und „menschenverachtend“ gegriffen wird, trägt das sicher nicht zu einer für alle Beteiligten verträglichen Einigung bei.

Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Die FDP verfolgt die Flüchtlingslage schon länger mit Sorge und stellte bereits im September 2023 fest, dass viele Landkreise und Kommunen an der Kapazitätsgrenze sind. „Das kann so nicht weitergehen“ meinte dazu auch Martin Hagen, der Partei- und Fraktionsvorsitzende der FDP Bayern, bei der Pressekonferenz. Der weitere Zustrom führt inzwischen zu einer erkennbaren Überforderung der Strukturen, die sich von der Regierung von Oberbayern über den Landkreis Ebersberg nun bis zur Marktgemeinde Markt Schwaben fortgepflanzt hat – wobei letztere in das Verfahren wegen fehlender Zuständigkeit offiziell gar nicht eingebunden war.

Die weitere Entwicklung war hier zunächst von wenig gegenseitigem Verständnis geprägt. Nach der sehr spät öffentlich erfolgten und teilweise wenig glücklichen Kommunikation der bereits länger laufenden Planung kam es schnell zur Bildung einer Bürgerinitiative und einem Bürgerbegehren mit mehr als 1600 gültigen Unterschriften (doppelt so viel wie notwendig), das sich nicht gegen die Unterbringung von Flüchtlingen an sich, sondern gegen den Standort nahe einem Wohngebiet und die hohe Zahl von 120 geplanten Plätzen an diesem Standort richtete. Auch der Marktgemeinderat hat im Januar 2024 in einem knappen Beschluss die Planung in dieser Form abgelehnt.

Das Bürgerbegehen wurde von Rechtsaufsicht dann zwar als unzulässig eingestuft und es wurde zunächst an der Planung unverändert festgehalten – trotzdem ist die dringende Forderung nach Mitsprache sehr deutlich gemacht, worden, sowohl von Seiten der Anwohner gegenüber der Marktgemeinde als auch von der Marktgemeinde gegenüber dem Landratsamt und den übergeordneten Stellen.

Erfreulicherweise scheint diese Forderung dann doch Gehör gefunden zu haben und man darf auf eine einvernehmliche Lösung hoffen. Wie bereits durchgedrungen ist, könnte ein vernünftiger und dann auch längerfristig tragfähiger Kompromiss so aussehen, dass durch eine Aufteilung auf mehrere Standorte dort jeweils kleinere Gruppen untergebracht und auch besser integriert werden könnten, aber insgesamt dennoch die geforderte Kapazität an Plätzen erreicht werden könnte.

Der Wahlkampf beginnt

Der Wahlkampf beginnt

Am 03.08.2023 wurden unsere ersten Plakate im neuen Design geliefert und auf der Vorstandssitzung an die Ortsverbände verteilt. Unter dem Motto „Servus Zukunft“ werben wir für die beste Bildung, eine starke Wirtschaft und einen schlanken Staat.

„Martin Hagen bringt die Zukunft zurück nach Bayern“ führte die Werbeagentur „Heimat“, die die Kampagne entwickelt hat bei der Kampagnenpräsentation aus. „Die FDP steht für eine zukunftsorientierte Reformkraft auch in Abgrenzung zur aktuellen schwarz-roten Regierungskoalition“, so Martin Hagen der Spitzenkandidat der FDP Bayern, der im Landkreis Ebersberg wohnt und hier als Listenkandidat antritt.

Als Direktkandidat für Ebersberg tritt der Polizeihauptkommissar Marc Salih an, der auch für die FDP in Poing im Gemeinderat sitzt. Der Sohn eines irakischen Einwanderers steht für das Leistungsprinzip und das Aufstiegsversprechen der FDP. Sein Themenschwerpunkt für den Landkreis Ebersberg ist die innere Sicherheit und hier insbesondere die dringend benötigte dritte Polizeistation im Landkreis.