Sep. 5, 2017

Alexander Graf Lambsdorff
Im mit über 350 Besuchern vollen Festsaal in Keferloh begrüßte der FDP-Bezirksvorsitzende Oberbayern Jimmy Schulz – und aller Voraussicht nach bald wieder Bundestagsabgeordneter – neben dem Redner Graf Lambsdorff auch unseren FDP- Bundestagskandidaten Peter Pernsteiner. Beide verbindet der gemeinsame Einsatz für ein flächendeckendes digitales Netz.
Graf Lamdsdorff, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, wurde nach dem von ihm vorgenommenen „liberalen Bieranstich“ bei seinen anschließenden Ausführungen zum FDP- Wahlprogramm immer wieder mit lebhaften Applaus bedacht. Im Einzelnen sprach er sich dafür aus
– dass der Staat den Menschen Freiräume lässt für die Verwirklichung ihrer Ideen, für die Erwirtschaftung ihres Lebensunterhaltes und für den Aufbau von Vermögen und Altersvorsorge
– dass Deutschland wieder die weltbeste Bildung erreichen soll mit mehr Mitteln, einheitlichen Bildungsstandards und innovativen Lehrmethoden
– dass die Chancen der Digitalisierung genutzt und der Breitbandausbau als Kernaufgabe des Staates entschlossener als bisher angegangen wird
– dass die Besteuerung der mittleren Einkommen durch Beseitigung der kalten Progression reduziert wird, und: „30 Jahre nach der Wiedervereinigung kann und muß der Solidaritätsbeitrag endlich abgeschafft werden.“
– die innere Sicherheit durch Straffung der Behörden gestärkt wird: „Angesichts der Ereignisse in der Welt und des Terrorismus können wir Fragen der inneren und äußeren Sicherheit nicht mehr trennen.“
An Präsident Erdogan richtete er den Appel: „Lassen Sie Denis Yücel und die anderen rechtswidrig verhafteten deutschen Staatsbürger frei!“; gleichzeitig verlangte er den Abbruch der Beitrittsgespräche zur EU mit der Türkei.
Besonders wichtig ist für Lambsdorff endlich eine Klarheit in der Migrationspolitik: „Dazu brauchen wir vier Elemente.
Das erste heißt Asyl: Dieses Grundrecht sei aber nur für jene Menschen da, die individuell politisch verfolgt werden. Das sind nur sehr wenige.
Zweitens muss es wegen der UNO- Flüchtlingscharta vorübergehenden Schutz für Kriegsflüchtlinge geben, mit anschließender Rückkehr in die stabilisierte Heimat.
Durch eine gesonderte Tür kommen qualifizierte Zuwanderer: Diese sucht Deutschland aus. Sie müssen sich bewerben. Sie müssen sprachliche sowie berufliche Qualifikationen vorweisen. Deutschland muss endlich ein Einwanderungsgesetz für eine kontrollierte Zuwanderung schaffen. Dies ist einerseits im Interesse unserer Volkswirtschaft, andererseits aber ein klares Signal, dass nicht alle zu uns kommen können.
Und ein sehr wichtiger vierter Teil ist eine wirksame Bekämpfung der Fluchtursachen in Afrika und eine bessere Kooperation zwischen der EU und den afrikanischen Ländern für eine humanitäre Behandlung derer, die etwa in Libyen stranden.“
Sep. 4, 2017

Interessanter Besuchstermin bei ISARIA Corporate Design in Aich bei Oberpframmern. V.l.n.r. Alexander Müller (FDP-Kreisvorsitzender), Matthias Krusche (ISARIA-Vorstand), Thomas Burkard (ISARIA-Vorstand), Albert Duin (Vorsitzender der FDP-Bayern), Peter Pernsteiner (FDP-Bundestags-Direktkandidat für Ebersberg-Erding), Dr. Susanne Markmiller (Mitglied im FDP-Landkreisvorstand)
(Foto: Wolfgang Stranak)
Besuch bei Mittelständler ISARIA in Oberpframmern
– Der FDP-Kreisverband besuchte kürzlich gemeinsam mit Albert Duin (Vorsitzender der FDP-Bayern) den Mittelstandsbetrieb ISARIA Corporate Design AG im Gewerbegebiet von Oberpframmern (https://www.isaria.com/). Das Unternehmen hat sich auf die Erstellung von Markenauftritten und Shop-/Wiederverkaufs-Lösungen spezialisiert. Es beschäftigt heute mehr als 100 Mitarbeiter und hatte 2016 einen Umsatz von 50 Millionen Euro. Der Besuchstermin verdeutlichte, dass ein Unternehmen in dieser Betriebsgröße unbedingt flexiblere Arbeitszeiten und auch weniger Bürokratie braucht um weiterhin international wettbewerbsfähig bleiben zu können.
Einen ausführlichen Bericht über dieses Unternehmen mit Statements von den ISARIA-Vorständen Thomas Burkard und Matthias Krusche sowie von Albert Duin, der selbst ein Mittelstandsunternehmer ist, hat unser Bundestags-Direktkandidat Peter Pernsteiner geschrieben und unter folgendem Link auf seiner Homepage veröffentlicht:
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Weitere Informationen
Aug. 17, 2017
Unser FDP-Bundestags-Direktkandidat für den Wahlkreis Ebersberg-Erding, Peter Pernsteiner, wurde jetzt von Isen Infos interviewt. Die Internet-Plattform (nebst Smartphone Applikation https://isen-infos.de/app) veröffentlicht Informationen für Besucher und Einheimische aus Isen (Landkreis Erding).
Unserem Kandidaten wurden folgende Fragen gestellt:
– Welche Beweggründe haben Sie dazu gebracht, für den Bundestag zu kandidieren?
– Was möchten Sie politisch gerne für den Wahlkreis Erding/Ebersberg erreichen?
– Wie stehen Sie zur 3. Startbahn, dem größten, geplanten Bauprojekt in der Region?
– Ein großes Problem in der Region sind bezahlbare Mieten für normale Bürger. Wie soll das Problem gelöst werden?
– Warum sollen die Wähler Ihnen Ihre Stimme geben?
Juli 30, 2017

Neben Mitgliedern der Freien Demokraten aus allen Teilen des Landkreises fanden sich beim traditionellen Sommerfest am vergangenen Samstag in der Schloßgaststätte in Falkenberg bei Moosach viele Gäste und Freunde der Liberalen ein. Das gute Wetter, die aktuell guten Umfragewerte für die Bundestagswahl und die schmackhafte Verköstigung trugen das ihre zu einer guten Stimmung bei.
Kreisvorsitzender Alexander Müller und der Bundestagskandidat Peter Pernsteiner stimmte die Anwesenden auf die Aktivitäten zur Wahl ein und verteilten auch gleich die bereits vorhandenen Plakate. Als besonderer Gast erschien der Bezirksvorsitzende der FDP Oberbayern, Jimmy Schulz, der mit Platz vier der bayerischen FDP-Landesliste beste Chancen auf einen Wiedereinzug in den Bundestag hat.

Bundestagskandidaten Jimmy Schulz und Peter Pernsteiner mit Kreisvorsitzendem Alexander Müller (v.l.)
Juli 19, 2017
Wahlkampftour der Landkreis-FDP
Am Montag, den 17. Juli war Albert Duin, Landesvorsitzender der bayerischen FDP im Landkreis Ebersberg. Zunächst hat Duin gemeinsam mit unserem FDP-Landkreisvorsitzenden, Alexander Müller, und unserem FDP-Direktkandidaten für den Wahlkreis Ebersberg-Erding, Peter Pernsteiner (im Bild links) am Nachmittag zwei Betriebe im Landkreis besucht – einen typischen Mittelstandsbetrieb mit mehr als 100 Mitarbeitern und ein kleineres Unternehmen.

Albert Duin mit ZuhörernKreisvorsitzender Alexander Müller freute sich, bei der Versammlung der Freien Demokraten am Montag, 17.7. in Zorneding über 30 Zuhörer begrüßen zu können.
Kreisvorsitzender Alexander Müller freute sich, bei der Versammlung der Freien Demokraten am Montag, 17.7. in Zorneding über 30 Zuhörer begrüßen zu können. Müller betonte eingangs: „Wir brauchen wieder eine Vertrauenskultur statt einer Mißtrauenskultur gegenüber Selbständigen, Handwerkern und dem Mittelstand.“ Aufwendige Mindestlohndokumentation, Pflicht zur elektronischen Kassenführung sowie versuchte Abschaffung des Bargelds seien Beispiele dafür.
Der FDP-Bundestagskandidat Peter Pernsteiner, selbst freier Journalist beklagte die zunehmende bürokratische Gängelung von Selbständigen.
Gerade deshalb, so der Landesvorsitzende der FDP in Bayern und selbst mittelständischer Unternehmer mit 22 Mitarbeitern, sei es wichtig, dass die FDP wieder im Bundestag die Stimme wirtschaftspolitischen Sachverstands erheben könne.
Bisher setze sich der Bundestag überwiegend aus Mitgliedern von Verbänden, Gewerkschaften und aus vielen Beamten zusammen. So kämen dann die von ihm an Beispielen aus unsinnigen Regelungen der Sozialversicherung, bei geringfügigen Beschäftigungen und aufgrund der zunehmenden Flexibilisierung der Arbeitswelt nicht mehr zeitgemäßen Arbeitszeitgesetzes erläuterten überbürokratisierten Vorschriften zustande. Eine Opposition gegenüber der „sozialdemokratischen GroKo“ finde derzeit im Bundestag nicht statt.
Zu sehr einengende Regelungen hemmen nach Meinung von Duin nicht nur Unternehmensgründungen, sondern bremsten auch den Leistungswillen vieler Menschen: Sein Motto war denn auch: „Lasst die Leute doch arbeiten wie Sie wollen!“ Auch wenn dies nicht grenzenlos bis zur Ausbeutung gelten könne, diene eine größere Flexibilität auch der Selbstverwirklichung und der Einkommensverbesserung: „Der Staat darf erarbeitetes Mehreinkommen aber über die kalte Progression nicht sofort wieder abschöpfen.“
Insgesamt sei es wichtig, die Bedeutung der Arbeit aufzuwerten und nicht mieszumachen. Aber die Gesellschaft müsse auch die sozialen Berufe, wie etwa bei der Altenpflege, höher wertschätzen.
Die Kreis-FDP hatte die Rede von Albert Duin über ein Soziales Medium im Livestream ins Netz gestellt.