Okt. 25, 2025
🚍 Mobilität ja – aber mit Augenmaß.
Im letzten Gemeinderat ging es um die Zukunft unserer Buslinie 451.
Ab 2028 werden die jährlichen Zuschüsse der Gemeinde auf bis zu 700.000 € steigen – rund 75 % mehr als bisher.
Das entspricht einem Zuschuss von etwa 4,50 € pro Fahrgast.
Unser Gemeinderatsmitglied Klaus Willenberg hat im Gemeinderat deutlich gemacht:
👉 Wenn wir hier so stark bezuschussen, fehlt das Geld an anderer Stelle – etwa beim Radverkehrskonzept oder anderen Zukunftsprojekten.
Deshalb hat Klaus Willenberg einen Antrag eingebracht, bei der Ausschreibung auch Angebote mit reduzierter Betriebszeit in wenig genutzten Randstunden prüfen zu lassen.
✅ Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen.
So sichern wir Mobilität – bezahlbar, sinnvoll und zukunftsfähig.
💛 FDP Vaterstetten – Mobilität ja, aber mit Augenmaß.
🟡 FDP wirkt.
Okt. 3, 2025
27. September 2025
Zum zweiten Mal nach Juni hat der FDP-Ortsverband Vaterstetten die Aktion „Spielplatzhelden gesucht“ durchgeführt. Dieses Mal wurden gleich drei Spielplätze in Vaterstetten von Müll befreit:
der Spielplatz/Bolzplatz in der Schwalbenstraße sowie die Spielplätze im Amselweg und Fasanenstraße.
Mit dabei waren erneut Alexandra Florek, Klaus Willenberg und Alexander Reiß vom Ortsverband. Unterstützt wurden sie von engagierten kleinen und großen Helfern aus der Gemeinde. Während die Großen Zeit zum Quatschen hatten, konnten die Kleinen spielen – und alle gemeinsam etwas Gutes für die Gemeinde tun.
„Das gemeinsame Anpacken macht Spaß und zeigt, dass wir alle Verantwortung für unsere Spielplätze übernehmen können“, so die Initiatoren. Trotz wechselhafter Vorhersage spielte auch das Wetter mit – sehr zur Freude aller Beteiligten.




Juli 8, 2025
Verkehrskollaps durch B 304-Brückenbau:
Bei gleichzeitiger DB-Generalsanierung droht totales Chaos

Auf der B304-Autobahnbrücke zwischen Vaterstetten und Haar von Vaterstetten kommend Richtung Haar (Foto: FDP KV Ebersberg)
Der FDP-Kreisverband Ebersberg ist ein weiteres Mal verwundert über die wohl absolut unkoordinierte Vorgehensweise bei der Planung und Kommunikation von Projekten mit Mega-Baustellen. „Natürlich ist uns voll und ganz bewusst, dass die marode Autobahnbrücke der B 304 zügig saniert werden muss“, bekräftigt die liberale Kreisverbandsvorsitzende Dr. Susanne Markmiller, „aber das sollte doch Bitteschön auch im Hinblick auf eine ganz andere Mega-Baustelle koordiniert erfolgen und entsprechend kommuniziert werden. Die Bahn hat nämlich für 2027 eine Generalsanierung der Strecke München – Rosenheim angekündigt, die voraussichtlich eine fünfmonatige Komplettsperrung der Bahnstrecke inklusive S-Bahnen beinhaltet. In Verbindung mit der Brückenbaustelle könnte der gewaltige erforderliche Schienenersatzverkehr entlang der B 304 zu einem totalen Chaos mit Megafrust für unsere S-Bahn-Fahrgäste werden.“
Bislang war der Plan von DB InfraGO, dass die Generalsanierung der Strecke München – Rosenheim von 5.2.2027 bis 9.7.2027 erfolgen soll und danach für weitere fünf Monate die Strecke Rosenheim – Salzburg komplett gesperrt wird. Zwar hat die Gemeinde Kirchseeon auf ihrer Homepage darüber informiert, dass die Generalsanierung unseres Bereichs nun auf das erste Halbjahr 2028 verschoben werden soll, aber genauere Details sind bislang nicht im Internet zu finden.

Kurz vor der B304-Autobahnbrücke zwischen Vaterstetten und Haar von Vaterstetten kommend (Foto: FDP KV Ebersberg)
Im Rahmen der Generalsanierung soll auch die gesamte viergleisige Bahnstrecke auf das digitale Zugsteuerungssystem ETCS (European Train Control System) umgerüstet werden. Dies wird laut den im DB-Dialogforum offengelegten Planungen für den Brenner-Zulauf im Bereich zwischen München und Grafing-Bahnhof nicht nur den Fernverkehr betreffen, sondern auch die S-Bahn-Gleise. Damit steht zu befürchten, dass während der fünfmonatigen Generalsanierung in diesem Bereich nicht nur der Bahn-Fernverkehr komplett zum Erliegen kommt, sondern auch der gesamte S-Bahn-Verkehr. Markmiller warnt: „Selbst wenn die Generalsanierung erst 2028 sein sollte, kollidiert dies immer noch massiv mit dem Neubau der Autobahnbrücke, der ebenfalls erst im Lauf des Jahres 2028 zum Abschluss kommen soll. Traurig, dass die Autobahn GmbH zwar laut Pressemeldungen im Austausch mit der DB InfraGO steht, aber wohl nur bezüglich einer Umleitung für die Fahrradfahrer. Ich hoffe sehnlichst, dass die beiden Mega-Baustellen doch noch terminlich entzerrt werden können!“
Juli 6, 2025
5. Juli 2025
„Du bist eiskalt eingeladen“ stand auf den Plakaten im Gemeindegebieten Vaterstetten – und das ließ sich in Baldham am gestrigen Samstag niemand zweimal sagen. Auf der Terrasse des Café Mélion spendierte der Ortsverband der FDP Vaterstetten eine Kugel Eis für alle, die Lust auf Sommer, Austausch und ein bisschen Kleckerei hatten.
Rund 100 Kugeln gingen über die Theke – Mango, Vanille, Erdbeere, Schokolade, alles war dabei. Zwischen Schlecken und Schmelzen wurde fleißig geplaudert: über Familienleben, Kita-Plätze, Radwege – und was in Vaterstetten besser laufen könnte.
Mit dabei: Die beiden FDP-Gemeinderäte sowie der Vorstand des Ortsverbandes, der gerade am Wahlprogramm für die Kommunalwahl feilt.
Besonderes Augenmerk liegt auf dem Thema Familienfreundlichkeit – kein Wunder, wenn nahezu alle im Vorstand kleine Kinder haben und wissen, wo es im Alltag hakt.
Passend dazu: Die laufende Umfrage „Wie familienfreundlich ist Vaterstetten?“ auf der Website der FDP Vaterstetten, für die eifrig geworben wurde.
Das Fazit: Gute Gespräche, viele Impulse – und jede Menge glückliche Kinderaugen. Und manchmal darf Kommunalpolitik eben auch nach Erdbeere schmecken.


Juni 10, 2025
7. Juni 2025
Unter dem Motto „Spielplatzhelden gesucht – aufräumen, spielen, quatschen“ hat die FDP Vaterstetten an diesem Wochenende eine eigene Aufräumaktion gestartet und mehrere Spielplätze in der Gemeinde vom Müll befreit.
Trotz durchwachsener Wetterprognose ließen es sich die engagierten Mitglieder nicht nehmen, selbst anzupacken – und das mit beachtlichem Erfolg: In einem mehrstündigen Einsatz wurden der Spielplatz an der Brunnenstraße und der Waldspielplatz, sowie die Straßen dazwischen gründlich gesäubert. Die Menge und Art des Mülls überraschten selbst die Organisatoren: „Von zerbrochenen Glasflaschen
über Zigarettenkippen bis hin zu Plastikverpackungen – es war leider alles dabei“, berichtet der Schatzmeister der FDP Vaterstetten, Alexander Reiß. „Umso wichtiger, dass wir hier ein Zeichen setzen. Saubere Spielplätze sind ein Stück Lebensqualität – gerade für Familien und Kinder.“
Unterstützt wurde die Aktion auch von Gemeinderatsmitglied Klaus Willenberg, der ebenso mit Handschuhen und Müllgreifer im Einsatz war. „Wir hätten uns zwar über etwas mehr Beteiligung gefreut“, so die Vorsitzende Alexandra Florek, „aber wir sehen das als Anfang – nach der Sommerpause wollen wir gezielt weitere Aktionen planen und mehr Menschen dafür begeistern.“
Dass sich bei der Aktion auch Kinder beteiligten, sei ein ermutigendes Zeichen: „Gerade für die Kleinsten ist es wichtig, dass wir ihnen Verantwortung vorleben – und das fängt direkt vor der eigenen Haustür an“, so die Vorsitzende weiter.
Nach der Sommerpause sind dann weitere „Spielplatzhelden“-Einsätze in der Gemeinde geplant – für mehr Umweltbewusstsein, bürgerschaftliches Engagement und lebenswerte öffentliche Räume in Vaterstetten.


Dez. 8, 2023
Bahn-Neubaustrecke braucht schnellste Trasse
Unser FDP-Kreisrat Alexander Müller ist in seinem Leben viel herumgekommen. Deshalb hat er auch zum Ausbau der Brennerzulaufstrecke durch unseren Landkreis eine viel globalere Sichtweise. Sie verdeutlicht uns eindrucksvoll, dass der Schienenverkehr auf Fernstrecken nur dann wirklich wettbewerbsfähig gegenüber Flugzeug und Straße wird, wenn man beim Ausbau konsequent den Faktor Fahrzeit berücksichtigt. Nachfolgend ein Facebook-Kommentar von Alexander Müller vom 7. Dezember 2023:

Dieses Reisefoto von Alexander Müller zeigt den Shinkansen in Japan
Für das Jahrhundertbauwerk ab Grafing Bahnhof braucht es die schnellste Trasse, die Geschwindigkeiten über 250 km zulässt. Schließlich ist es das Ziel mit dem Milliardenprojekt eine europäische Schnellzugtrasse zu errichten, die einerseits Paris mit Wien und andererseits Kopenhagen mit Rom verbindet. Wir müssen es schaffen zukünftig mit dem Zug in 2 Stunden von München nach Verona bzw. nach Wien zu kommen. Dann fliegt niemand mehr auf der Kurzstrecke (400-500 km) und auch mancher Autofahrer steigt um auf die Bahn.
Frankreich macht es uns mit dem TGV seit Jahren auf den Strecken von Paris nach Lyon, Bordeaux oder Straßburg vor und auch in Italien fliegt niemand mehr von Turin oder Mailand nach Rom seit es den Freccia Rosa gibt. Vom japanischen Shinkansen-Zug (siehe Bilder) ganz zu schweigen.
Nur wir leisten uns noch ICEs als Bummelzüge mit vielen Haltestellen. Hier haben die verantwortlichen CSU-Bundes-Verkehrsminister bisher die Zukunft verschlafen. Wenn jetzt im Landkreis eine 6 Min langsamere Trasse auf Landkreisgebiet favorisiert wird und man rechnet hoch jeder von geschätzt 20 Landkreisen bis Wien würde ähnlich argumentieren „ was sind schon 6 Minuten“ ,dann macht das 2 Stunden mehr Fahrzeit auf der Gesamtstrecke.
Deshalb jetzt die schnellste Strecke bauen mit möglichst viel Tunnelanteilen zum Schutz der Landschaft und Anwohner. Gleichzeitig muss die bisherige Bestandsstrecke den optimalen Lärmschutz nach Neubaustandard erhalten, denn schließlich wird auch zukünftig tagsüber zwangsläufig ein Teil der Güterzüge neben den Regionalzügen die Bestandstrasse nutzen.