FDP Kirchseeon – unser Flyer ist da!




Die FDP-Bürgermeisterkandidaten aus Poing, Vaterstetten und Zorneding freuen sich sehr darüber, dass ihre kürzlich veröffentlichte Forderung nach einer höheren Polizeipräsenz im Landkreis sehr von der Bevölkerung begrüßt wird. Sie konkretisieren, dass ihr Vorschlag entgegen diversen Kritiken alles andere als unrealistisch und nicht durchdacht sei. Deshalb wollen sie auch nicht einfach nur so etwas, wie die alte kleine Polizeistation in Vaterstetten zurückfordern. „Das würde wahrlich nicht zu einer größeren Polizeipräsenz beitragen“, bestätigt Klaus Willenberg aus Vaterstetten und erläutert weiter: „Wir fordern mittelfristig eine zusätzliche dritte Polizeiinspektion für den westlichen Landkreis Ebersberg. Diese sollte mindestens die übliche Stärke einer vergleichbaren Polizeiinspektion haben.“
Weiterhin kommt erschwerend hinzu, dass bei der jetzigen Polizeiinspektion Poing acht Stellen nicht besetzt sind. Dieses bedauert Marc Salih aus Poing am meisten: „Ich kenne es selber aus der eigenen beruflichen Praxis und weiß was es bedeutet, wenn der Dienst in unterbesetzten Schichten durch die restlichen Kollegen geleistet werden muss,“ beschreibt der Polizeioberkommissar mit seiner langjährigen dienstlichen Erfahrung. Wenn das alles zusammengerechnet wird, brauchen wir nach Ansicht der drei liberalen Bürgermeisterkandidaten insgesamt deutlich mehr zusätzliche Polizisten für den Landkreis Ebersberg. Diese ambitionierte Forderung lässt sich gemäß Peter Pernsteiner aus Zorneding auch sehr gut begründen: „Der Landkreis Starnberg gehört, genau wie der Landkreis Ebersberg, zum Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Für den Landkreis Starnberg sind nicht weniger als fünf Polizeiinspektionen zuständig – drei davon komplett und zwei anteilig.“ Zudem rechnet er vor, dass der Landkreis Ebersberg 12,6 Prozent größer ist, bereits jetzt 6000 Einwohner mehr hat und in den letzten 20 Jahren deutlich schneller gewachsen ist.“

Polizeiinspektion Poing – neuer derzeit geplanter Standort westlich von Poing in Grub (Foto: FDP Poing)
Die drei Bürgermeisterkandidaten bleiben also mit Ihrer Forderung nach einer dritten zusätzlichen Polizeiinspektion für den Landkreis Ebersberg sogar noch deutlich unter dem, was im kleineren Landkreis Starnberg bereits heute Realität ist. Somit kann von einer politisch überzogenen Forderung überhaupt keine Rede sein. Marc Salih stellt weiterhin fest: „Bei der ganzen Personalberechnung wurden die zukünftigen Herausforderungen der Gemeinde Poing noch gar nicht berücksichtigt. Durch die Ausweisung weiterer Baugebiete werden bereits in wenigen Jahren ca. 4.000 neue Einwohner in Poing ein neues zu Hause finden. Poing ist die mit am schnellsten wachsende Kommune, gemessen an ihrer Größe. Das beweisen die Zahlen der Jahresstatistik 2019.“
Peter Pernsteiner fügt hinzu, dass in Zorneding ein großes Wohnungsprojekt kurz vor dem Baubeginn ist, und Klaus Willenberg erinnert, dass in „Parsdorf gerade 4000 neue Arbeitsplätze entstehen, die sicherlich ebenfalls zu deutlich mehr Aufwand bei der Polizei führen werden.“ Wenn man sich alle diese Tatsachen vor Augen führt, dann wundert es die Liberalen doch sehr, dass hier „Angst schüren“ als Kritik eingeworfen wird. Zudem geht Pernsteiner davon aus, dass bei der Bayerischen Polizei Personal in einer sehr großen Anzahl verfügbar ist: „Anders kann ich mir nicht erklären, wieso das Land Bayern freiwillig eine eigene Grenzpolizei aufbaut, wo doch der Bund für diese Aufgabe zuständig ist. Es wäre somit genügend Personal vorhanden, welches sofort in Bayerische Landkreise zur Erhöhung der Streifenpräsenz eingesetzt werden könnte. In Wahlkampfzeiten klingt das aber nicht so populär, wie die Institution einer eigenen Grenzpolizei.“
Inzwischen scheint sich wohl auch abzuzeichnen, dass die Polizeiinspektion von Poing nach Grub verlagert wird. „Eine Sanierung des bisherigen Dienstgebäudes mag zwar aus verschiedenen Gründen nicht zielführend sein“, erklärt Marc Salih, „aber ich begrüße es außerordentlich, dass überhaupt eine neue Dienststelle geplant ist, die den heutigen Anforderungen an eine moderne und zeitgemäße Polizeiinspektion Rechnung trägt. Ich bedauere es nur, dass man sich bei der Grundstückssuche für einen doch sehr abgelegenen Standort entschieden hat. Ich hätte eher eine zentralere Lösung in Poing favorisiert.“

v.l.n.r. Maximilian Sagner, Susanne Markmiller, Reinhold Hildebrandt, Silke Czerveny, Rainer Büchse
Mit dem Kreisrat Alexander Müller aus Baiern, der stellv. Kreisvorsitzenden Dr. Susanne Markmiller aus Eglharting und dem Fraktionsvorsitzenden der FDP im Landtag Martin Hagen aus Baldham an der Spitze ziehen die 60 Kreistagskandidaten – darunter ein Drittel Frauen- hochmotiviert in den Wahlkampf. Auf der Liste sind neben Mitgliedern aus allen 8 Ortsverbände auch Anhänger der Partei vertreten. Mit dabei sind auch die 5 Bürgermeisterkandidaten der FDP.
„Eine nie dagewesene Anzahl im Landkreis“ freut sich der FDP- Kreisvorsitzende Müller. „ Genauso erfreulich wie die mehr als doppelt so große Anzahl an Kandidaten auf den Gemeindelisten und der jüngste Mitgliederzuwachs“
Inhaltlich sieht Müller im neuen Kreistag die Aufgabe der Liberalen darin die Herausforderungen der Neuverschuldung – bis zu 100 Millionen- wegen der Schulbauten ( Gymnasium Poing, Berufsschule Grafing u.a.) in den Griff zu bekommen. Auch müsse man die Entwicklung der Kreisklinik weiter im Auge behalten um einerseits deren Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten und anderseits dauerhafte Defizite zu vermeiden.
Kritisch begleiten müsse man auch die Mitarbeiterentwicklung im Landratsamt und den damit verbundenen vermehrten Raumbedarf. Schnellere Digitalisierung muss Bürokratie abbauen.
Auch muss der Kreis weiter Mittelstand und Handwerk fördern, damit die obigen Investitionen finanziert werden können.
Das Kommunalwahlprogramm der Kreis-FDP wird Im Detail Anfang Januar auf einer Klausur verabschiedet.
| Listen- | ||
| platz | Name, Vorname | Ort |
| 1 | Müller, Alexander | Baiern |
| 2 | Markmiller, Susanne | Eglharting |
| 3 | Hagen, Martin | Baldham |
| 4 | Spieth, Wolfgang | Poing |
| 5 | Rawe, Petra | Baldham |
| 6 | Spötzl, Bernhard | Ebersberg |
| 7 | Pernsteiner, Peter | Zorneding |
| 8 | Gar, Bernhard | Grafing |
| 9 | Delonge, Florian | Markt Schwaben |
| 10 | Will, Renate | Baldham |
| 11 | Hansen, Frank | Glonn |
| 12 | Scheftner, Martina | Anzing |
| 13 | Schaffenroth, Melanie | Pöring |
| 14 | Missalla, Max | Ebersberg |
| 15 | Eimer, Claus | Grafing |
| 16 | Reinold, Helmut | Markt Schwaben |
| 17 | Sagner, Maximilian | Kirchseeon |
| 18 | Willenberg, Klaus | Vaterstetten |
| 19 | Ebertowski, Daphne | Oberpframmern |
| 20 | Reisbeck, Christoph | Zorneding |
| 21 | Gross, Valentin | Poing |
| 22 | Thurnhuber, Alois | Grafing-Bahnhof |
| 23 | Decsei, Csilla | Ebersberg |
| 24 | Bencker, Brigitte | Vaterstetten |
| 25 | Büchse, Rainer | Kirchseeon |
| 26 | Vogl, Josef | Glonn |
| 27 | Silberhorn, Ewald | Poing |
| 28 | Harrison, Rob | Zorneding |
| 29 | Schreiber, Andre | Vaterstetten |
| 30 | Abdin-Bey, Siad | Zorneding |
| 31 | Ziethmann, Julia | Poing |
| 32 | Harbig, Lars | Moosach |
| 33 | Thyssen, Michael | Vaterstetten |
| 34 | Seuchter, Tina | Zorneding |
| 35 | Paech, Katrin | Kirchseeon |
| 36 | Händel, Benjamin | Ebersberg |
| 37 | Schubert, Heike | Zorneding |
| 38 | Scheffler, Gerhard | Grafing-Bahnhof |
| 39 | Salih, Marc | Poing |
| 40 | Peine, Daniela | Vaterstetten |
| 41 | Miller, Thomas | Purfing |
| 42 | Wagner-Solbach, Volker | Ebersberg |
| 43 | Ball, Monika | Berganger |
| 44 | Link, Lisa-Maria | Ebersberg |
| 45 | Cerveny, Silke | Kirchseeon |
| 46 | Florek, Alexandra | Vaterstetten |
| 47 | Hansen, Nina | Glonn |
| 48 | Friedrich, Daniel | Zorneding |
| 49 | Diekmann, Herbert | Grafing |
| 50 | Preitnacher, Heinrich | Markt Schwaben |
| 51 | Voith, Stefan | Ebersberg |
| 52 | Kirschneck, Markus | Zorneding |
| 53 | Peine, Marco | Vaterstetten |
| 54 | Hildebrandt, Roland | Eglharting |
| 55 | Kroll, Andreas | Poing |
| 56 | Donitzky, Nikolai | Grafing |
| 57 | Hörgstetter, Marlene | Antholing |
| 58 | Wolfram, Gisbert | Ebersberg |
| 59 | Bell, Lucie | Berganger |
| 60 | Bayerl, Gertraud | Zorneding |

Die Liste des erst im Juli neugegründete Ortsverband Kirchseeon wird angeführt von Dr. Susanne Markmiller, Rechtsanwältin und dem Schüler Maximilian Sagner (18). Zur Wahl stellen sich 1.Susanne Markmiller, 2. Maximilian Sagner, 3. Rainer Büchse, 4.Roland Hildebrandt, 5. Silke Cerveny, 6.Sepita Ansari, 7. Katrin Paech, 8. Frank Mann, 9.Hans Sagner, 10..Irene Büchse, 11.Veit Sieber, 12.Vanessa Mariacher, 13.Vaclav Cerveny.
Zentrales Thema für die FDP Kirchseeon ist das Verkehrs- und Bauproblem in Kirchseeon. Die Ortsvorsitzende Susanne Markmiller ist empört, dass keines dieser Probleme angegangen wird. „Angesichts des prognostizierten Wachstums der Region können diese Probleme nicht links liegen gelassen werden“.
„Jeden Morgen und Abend kann man den Kollaps der B304 zwischen Spannleitenberg und Ortsende Eglharting beobachten. Ein Stau ohne Ende“ so die Ortsvorsitzende „Aber auch die Infrastruktur der beiden S-Bahnhöfe ist desolat“.
Die Gemeinde Kirchseeon habe auch ein massives Wohnraumproblem; schon gleicht es einem Lottospiel eine Wohnung, Haus oder Bauland zu finden. Die Situation wird sich in Zukunft wohl noch verschärfen. „Aufgrund der Megagewerbegebiete in Parsdorf wird der Druck und die Wohnungsnot noch steigen,“ so die Ortsvorsitzende. Der Fokus muss auf der Ausweisung von Einheimischenbauland und Einheimischengewerbeland gelegt werden. Die Ortsvorsitzende Susanne Markmiller „wenn Grundstücke für ein Wachstum der Gemeinde dauerhaft nicht zur Verfügung stehen, müssen diese aus dem Flächennutzungsplan herausgenommen werden.“Wünschenswert sei zudem eine Vernetzung der Gemeinde mit anderen Umlandgemeinden zur Koordination von Wachstum und Infrastruktur. „Es nützt nichts, wenn jede Gemeinde ihre eigene Suppe kocht“. Gerade bei der Verkehrsinfrastruktur brauchen die Gemeinden des Münchner Osten eine stärkere Stimme gegenüber den Planungsträgern.


Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg dem heute neu gegründeten FDP- Ortsverband Kirchseeon .
Der Ortsvorstand ( v.l.n.r.):
Maximilian Sagner (stellv. Vorsitzender),
Sylke Cerveny (Beisitzer), Roland Hildebrandt(Beisitzer),
Dr. Susanne Markmiller( Vorsitzende),
Dr. Rainer Büchse (Schatzmeister)
(Foto: Peter Pernsteiner)
Die FDP Zorneding hatte bislang 30 Mitglieder. Seit wenigen Tagen sind es 40 Prozent weniger – aber nicht, weil etwa ein Massenaustritt stattgefunden hat, sondern weil diese zwölf Mitglieder in Kirchseeon und Eglharting wohnen und jetzt ihren eigenen Ortsverband FDP Kirchseeon gegründet haben.
Ich freue mich wirklich sehr, dass jetzt auch in Kirchseeon eigenständig FDP-Ortspolitik gemacht werden kann. Nicht nur ich hegte seit der nominellen Angliederung der in Kirchseeon wohnhaften Mitglieder an unseren Zornedinger Ortsverband den großen Wunsch, dass es bald genügend FDP-Mitglieder geben wird, die in Kirchseeon oder Eglharting wohnen, damit es wieder (wie vor langen Jahren einmal) einen eigenständigen Ortsverband geben wird. Dies liegt auch darin begründet, dass ich bereits seit zwölf Jahren für mein Mandat im Gemeinderat der Gemeinde Zorneding einen großen Teil meiner Freizeit aufbringe und mich deshalb nur sehr wenig um Belange unserer Nachbargemeinde kümmern konnte. Immerhin hatten wir es aber im letzten September schon mal geschafft, eine Ausgabe unserer Ortszeitung als „Kirchseeoner Panorama„ zu verteilen, um bei den Kirchseeoner Bürgern für die „Liberalen“ ein Zeichen zu setzen.
Jetzt ist es vollbracht und ich habe am 23. Juli 2019 gerne im Pub Mahagoni in Kirchseeon als Wahlhelfer bei der konstituierenden Sitzung mit Vorstandswahl unter Leitung unseres Kreisverbandsvorsitzenden Alexander Müller mitgewirkt. Ich wünsche den Kirchseeoner Liberalen viel Erfolg und auch eine starke Mannschaft für den nun bevorstehenden Kommunalwahlkampf und für die damit verbundene Aufstellung einer Gemeinderatsliste.
Peter Pernsteiner
Ortsverbandsvorsitzender der FDP Zorneding
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