FDP-Politikerinnen stoßen Diskussion über Mental Load an.
Austausch in Vaterstetten zeigt: Kommunikation ist der Schlüssel.
Vaterstetten, 26.02.2026 – Mental Load erkennen, verstehen – und vor allem verändern: Darum ging es beim Themenabend „Wenn der Kopf nie Pause hat. Mental Load bei Frauen verstehen & ändern“, den die FDP Vaterstetten und FDP Grasbrunn im OHA! Vaterstetten initiiert hatten.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie hoch die eigene mentale Belastung im Alltag tatsächlich ist. Ein gemeinsamer Selbsttest machte deutlich, wie viel Organisations- und Denkverantwortung viele Frauen dauerhaft tragen – oft zusätzlich zu Beruf, Familie und Ehrenamt. Für zahlreiche Teilnehmerinnen wurde dabei erstmals greifbar, wie stark sie mental eingebunden sind.
Referentin des Abends war Carolyn Litzbarski. Sie erläuterte Hintergründe zu Rollenbildern und gesellschaftlichen Erwartungen und stellte konkrete Lösungsansätze vor: Welche Veränderungen sind im eigenen Alltag möglich? Wie lassen sich Aufgaben fairer verteilen? Und wie gelingt es, Verantwortung klar zu benennen?
Ein zentrales Fazit des Abends: Kommunikation ist der Schlüssel. Nur wer Erwartungen offen anspricht und Zuständigkeiten transparent macht, kann langfristig Entlastung schaffen.
Initiiert wurde die Veranstaltung von Alexandra Florek, Vorsitzende der FDP Vaterstetten, und Sylvia Kegler, stellvertretende Vorsitzende der FDP Grasbrunn.
„Uns war wichtig, nicht nur über Belastung zu sprechen, sondern konkrete Wege zur Veränderung aufzuzeigen“, erklärte Alexandra Florek im Anschluss.
Sylvia Kegler ergänzte: „Viele Frauen haben das Gefühl, alles im Blick behalten zu müssen. Der Abend hat gezeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung bewusst zu teilen.“
Als Unterstützerin nahm auch Katharina Diem, FDP-Landratskandidatin im Landkreis München-Land, an der Veranstaltung teil und unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung des Themas.
Die Initiatorinnen kündigten an, das Format fortzuführen. Weitere Veranstaltungen speziell für Frauen seien bereits in Planung. Ziel sei es, Frauenthemen vor Ort stärker sichtbar zu machen und kontinuierlich Räume für Austausch zu schaffen.

