Aschermittwoch mit Thomas Sattelberger

Aschermittwoch mit Thomas Sattelberger

Unser FDP-Bundestagskandidat Peter Pernsteiner (links) war am 1.3.2017 beim Politischen Aschermittwoch unseres Nachbar-Kreisverbands Erding und erlebte einen lebhaften Vortrag von Thomas Sattelberger (Mitte). Auch Thomas Schuster, der FDP-Kreisvorsitzende von Erding (rechts), freute sich über den interessanten Vortrag und über die kurze persönliche Vorstellung von Peter Pernsteiner als gemeinsamem Bundestagskandidaten beider Landkreise. (Foto: FDP Erding)

Unser FDP-Bundestagskandidat Peter Pernsteiner (links) war am 1.3.2017 beim Politischen Aschermittwoch unseres Nachbar-Kreisverbands Erding und erlebte einen lebhaften Vortrag von Thomas Sattelberger (Mitte). Auch Thomas Schuster, der FDP-Kreisvorsitzende von Erding (rechts), freute sich über den interessanten Vortrag und über die kurze persönliche Vorstellung von Peter Pernsteiner als gemeinsamem Bundestagskandidaten beider Landkreise.
(Foto: FDP Erding)

Unser FDP-Bundestagskandidat Peter Pernsteiner berichtet sehr ausführlich auf seiner Homepage über den Politischen Aschermittwoch beim benachbarten FDP-Kreisverband Erding. Dort hielt Thomas Sattelberger einen Gastvortrag zum Thema „Deutschland im Sandwich zwischen Maschinenland China und Digital House USA“

Unter anderem schreibt Pernsteiner, dass Sattelberger Deutschland ermahnt, mehr Innovationen zu liefern. Zudem berichtet er über eine sehr bemerkenswerte Aussage Sattelbergers zum China: „Es war die größte Dummheit, dass die deutsche Industrie Kuka nicht gekauft hat, sondern den Chinesen überlassen hat.

Außerdem gibt es im Beitrag auch noch einen Link zu einem neuen YouTube-Video von Peter Pernsteiner, das Thomas Sattelberger mit einer Einschätzung zur Politik von Donald Trump zeigt. Sattelberger formuliert darin, dass auf uns alle „ungemütliche nächste vier Jahre“ zukommen.

Den kompletten Beitrag von Peter Pernsteiner gibt es auf seiner Homepage unter diesem Link

 

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Weitere Informationen

Erste große Wahlkampfschulung der FDP-Bayern

Erste große Wahlkampfschulung der FDP-Bayern

Aus dem FDP-Kreisverband Ebersberg waren (von links nach rechts im Vordergrund) )Dr. Robert Harrison, Josef Vogl, Peter Pernsteiner (Direktkandidat Stimmkreis Ebersberg-Erding) und Christoph Reibeck dabei und vom FDP-Kreisverband Erding war Thomas Schuster mit dabei (im Hintergrund zwischen Peter Pernsteiner und Christoph Reisbeck zu sehen. (Dieses Foto entstand mit der Kamera von Robert Harrison)

Am 11.2. war das erste SkillCamp der FDP-Bayern in Nürnberg. Aus unserem Kreisverband waren Dr. Robert Harrison, Josef Vogl, Peter Pernsteiner und Christoph Reibeck dabei und vom FDP-Kreisverband Erding war Thomas Schuster mit dabei (im Hintergrund zwischen Peter Pernsteiner und Christoph Reisbeck zu sehen.
(Dieses Foto entstand mit der Kamera von Robert Harrison)

Der Tagesausflug zum erstmals stattgefundenen SkillCamp der FDP-Bayern war zwar für uns alle lang und anstrengend, hat sich aber gelohnt. Mehr als 100 Teilnehmer aus ganz Bayern kamen nach Nürnberg-Stein, um sich fit zu machen für die bevorstehende Bundestagswahl. Gekommen sind sowohl viele Bundestagskandidaten der FDP als auch zahlreiche Wahlkampf-Unterstützer und -Koordinatoren der verschiedensten FDP-Kreisverbände. Für unseren Stimmkreis Ebersberg-Erding waren neben Thomas Schuster vom Kreisverband Erding auf Dr. Robert Harrison, Josef Vogl, Christoph Reisbeck und ich vom Kreisverband Ebersberg mit dabei.

Mehr Fotos und Infos über das SkillCamp sowie einen Link zu einem YouTube-Video mit einem Teil der Auftaktrede von Daniel Föst, Generalsekretär der FDP-Bayern, gibt es im ausführlichen Bericht von unserem Bundestagskandidaten Peter Pernsteiner auf seiner neuen Homepage unter folgendem Link: https://peter-pernsteiner.de/bundestagskandidat/20170213-skillcamp-motivierte-nicht-nur-kandidaten/

Wahlkampf-Klausurtagung mit großer Resonanz

Wahlkampf-Klausurtagung mit großer Resonanz

Am 4.2.2017 trafen sich 20 Mitglieder der FDP-Kreisverbände Ebersberg und Erding zu ihrer ersten Klausurtagung für die Bundestagswahl im Herbst ... (Foto: Peter Pernsteiner)

Am 4.2.2017 trafen sich 20 FDP-Mitglieder aus Ebersberg und Erding zu ihrer ersten Klausurtagung für die Bundestagswahl. (Foto: Peter Pernsteiner)

Am Samstag, 4.2. fand von 10 bis 14 Uhr im Gasthof Huber in Oberndorf bei Ebersberg die erste Klausurtagung für den Bundestagswahlkampf im Stimmkreis Ebersberg-Erding statt. Anwesend waren nicht weniger als 20 FDP-Mitglieder ber beiden Kreisverbände Ebersberg und Erding.

Zum Einstieg berichtete Martin Hagen, Hauptgeschäftsführer der FDP Bayern, über die geplanten zentralen Wahlkampfmaßnahmen und die mögliche finanzielle Unterstützung unserer beiden Landkreise. Außerdem erläuterte er, welches prozentuale Wahlergebnis sich die FDP für Bayern erwartet und was dies dann auf Kreisebene beziehungsweise für einzelne Schwerpunktorte der Stimmkreisgebiete bedeutet.

Den Einführungvortrag der FDP-Wahlkampfklausur am 4.2.2017 hielt Martin Hagen, Hauptgeschäftsfürher der FDP-Landesgeschäftsstelle. (Foto: Peter Pernsteiner)

Den Einführungvortrag der FDP-Wahlkampfklausur am 4.2.2017 hielt Martin Hagen, Hauptgeschäftsfürher der FDP-Landesgeschäftsstelle.
(Foto: Peter Pernsteiner)

In einer Arbeitsgruppe wurden klassische Wahlkampfmaßnahmen wie Werbung, Plakatierungen und Flyer vorbesprochen. Die zweite Arbeitsgruppe diskutierte über die Internetauftritte der Landkreise und die bereits betriebenen Aktivitäten auf sozialen Medien sowie mögliche zusätzliche Aktivitäten. Die dritte Gruppe beschäftigte sich mit der Organisation von Wahlkampf-Veranstaltungen und berichtete anschließend über bereits jetzt geplante und spätere Termine. So findet am 1. März im Gasthaus Adlberger in Erding-Altenerding der Politische Aschermittwoch mit Thomas Sattelberger als Gastredner statt. Am 20. März kommt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nach Vaterstetten. Peter Pernsteiner, der gemeinsame Bundestags-Direktkandidat für FDP-Kreisverbände Ebersberg und Erding wird selbstverständlich an diesen beiden Terminen anwesend sein und sich kurz vorstellen.

Der FDP-Bundestagskandidat des Stimmbezirks Ebersberg-Erding Peter Pernsteiner (im Vordergrund) war auf der Klausurtagung am 4.2.2017 sehr positiv überrascht über die große Teilnehmerzahl und den sehr konstruktiven Verlauf. (Foto: FDP-Ebersberg)

Der FDP-Bundestagskandidat des Stimmbezirks Ebersberg-Erding Peter Pernsteiner (im Vordergrund) war auf der Klausurtagung am 4.2.2017 sehr positiv überrascht über die große Teilnehmerzahl und den sehr konstruktiven Verlauf.
(Foto: FDP-Ebersberg)

Bei den später folgenden Terminen möchte Pernsteiner ebenfalls mit dabei sein: Für Mai plant der Kreisverband Ebersberg und für Juni der Kreisverband Erding jeweils eine weitere Abendveranstaltung. Außerdem wollen beide Kreisverbände jeweils ein Sommerfest durchführen und gegenseitig terminlich aufeinander abstimmen. Zudem wollen beide Landkreise auch jeweils vor Ort bereits im Juli erste Wahl-Infostände durchführen. Schließlich wurden noch über die in beiden Landkreisen aktuell anstehenden wichtigen politischen Themen berichtet und kurz diskutiert. Abschließend wurden bereits erste Organisationsdetails zur Durchführung des Wahlkampfes besprochen.

Peter Pernsteiner erklärte am Ende der vierstündigen Klausurtagung, dass er sehr erfreut über die große Teilnehmerzahl und das sehr konstruktive Arbeitsklima war.

Die Klausurtagung der FDP-Kreisverbände Ebersberg und Erding gibt am 4.2.2017 von 10 bis 14 Uhr und war für alle Beteiligten sehr konstruktiv. (Foto: Peter Pernsteiner)

Die Klausurtagung der FDP-Kreisverbände Ebersberg und Erding gibt am 4.2.2017 von 10 bis 14 Uhr und war für alle Beteiligten sehr konstruktiv.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Impulsiver Neujahrsempfang mit Thomas Sattelberger

Impulsiver Neujahrsempfang mit Thomas Sattelberger

Mehr als 50 Teilnehmer waren am 17.1.2017 in der Trattoria Limone in Pöring beim Neujahrsempfang der Landkreis-FDP (Foto: Peter Pernsteiner)

Mehr als 50 Teilnehmer waren am 17.1.2017 in der Trattoria Limone in Pöring beim Neujahrsempfang der Landkreis-FDP
(Foto: Peter Pernsteiner)

 

Mit einer so riesigen Resonanz auf unsere Einladung zum Neujahrsempfang haben wir als Landkreis-FDP angesichts der Witterungsverhältnisse nicht gerechnet. Das große Nebenzimmer der Pöringer Trattoria Limone war am Abend des 17. Januar 2017 brechend voll“. Dem lebhaften Vortrag von Thomas Sattelberger folgten mehr als 50 Personen sehr interessiert.

Ab 19 Uhr gab es den traditionellen Sektempfang. Ihn nutzten der FDP-Kreisvorsitzende Alexander Müller, Thomas Sattelberger und der Zornedinger FDP-Ortsvorsitzende Peter Pernsteiner für einen ersten intensiven Gedankenaustausch. Sattelberger und Pernsteiner haben aktuell eine große Gemeinsamkeit – beide stehen im Herbst bei der Bundestagswahl als Direktkandidaten auf der jeweiligen FDP-Liste: Thomas Sattelberger im Wahlkreis München-Süd und Peter Pernsteiner im Wahlkreis Ebersberg-Erding.

Zu Beginn des Neujahrsempfangs der Landkreis-FDP nutzten der FDP-Kreisvorsitzende Alexander Müller (links), Thomas Sattelberger (mitte) und der Zornedinger FDP-Ortsvorsitzende Peter Pernsteiner (rechts) die Gelegenheit für einen intensiven Gedankenaustausch. (Foto: Rob Harrison)

Zu Beginn des Neujahrsempfangs der Landkreis-FDP nutzten der FDP-Kreisvorsitzende Alexander Müller (links), Thomas Sattelberger (mitte) und der Zornedinger FDP-Ortsvorsitzende Peter Pernsteiner (rechts) die Gelegenheit für einen intensiven Gedankenaustausch.
(Foto: Rob Harrison)

Zum Auftakt des eigentlichen Abends stimmte uns Alexander Müller in das für den Fortbestand der FDP sehr entscheidende Wahlkampfjahr ein. Anschließend gab es auch ein kurzes Statement von Peter Pernsteiner zum bevorstehenden Herbst. Er unterstrich, dass die FDP wieder in den Bundestag muss, um sich wieder stärker für das Wohl unseres Landes einsetzen zu können. Er meinte auch: „Die Gro-Ko dümpelt vor sich hin und es gibt nur noch Kompromisse!“ Außerdem sieht er die sehr bürokratische PKW-Maut als Armutszeugnis und Wählerbetrug. Nach mehr als 25 Jahren Berufsleben im IT- und Unterhaltungelektronik-Bereich (bei und für Firmen und Zeitschriften) sowie zehn Jahren Kommunalpolitik als Gemeinderat fühlt sich Pernsteiner reif für den Bundestag. Durch sein Wahlkampf-Engagement will er einen Beitrag dafür leisten, dass die FDP in den Landkreisen Ebersberg und Erding im Wahljahr deutlich wahrgenommen wird.

Jetzt aber zum Vortrag von Thomas Sattelberger. Er referierte den FDP-Mitgliedern und weiteren Gästen über das Thema „Arbeitswelt im digitalen Zeitalter“. Sattelberger war in seinem Berufsleben in diversen Führungsfunktionen des Personalbereichs tätig – unter anderem bei Daimler-Benz und Lufthansa sowie als Personalvorstand bei Continental und bei der Deutschen Telekom. Eingangs betonte er, dass man bei Vorträgen zu diesem Thema auch „ein Stück in die Glaskugel guckt.“ So wissen wir derzeit nicht, „ob Europa stabil bleibt“ und ob unsere Staaten gemeinsam „ein digitales Haus“ werden. Er befürchtet auch, dass Trump an die Grundfeste des freizügigen Handels geht. Für Sattelberger ist es ein Unding, dass derzeit prinzipiell die Wirtschaftspolitik aus dem Arbeitsministerium heraus stattfindet. Seine große Befürchtung: „Die gegenwärtige Regierung macht alles um aus dem Arbeitsmarkt die Flexibiliät herauszunehmen.“ Arbeit wird und muss sich aber in der digitalen Gesellschaft massiv verändern.

Thomas Sattelberger (rechts) referierte auf dem Neujahrsempfang der FDP am 17. Januar über das Thema "Arbeitswelt im digitalen Zeitalter" (Foto: Peter Pernsteiner)

Thomas Sattelberger (rechts) referierte auf dem Neujahrsempfang der FDP am 17. Januar über das Thema „Arbeitswelt im digitalen Zeitalter“
(Foto: Peter Pernsteiner)

Aus seiner Sicht ist es sehr realistisch, dass bald ein hochqualifizierter Industrie 4.0 -Techniker vom Wohnzimmer aus bei Störungen in der Produktion steuernd eingreifen kann. Und ein Schuhmacher könnte künftig Daten via Internet übertragen, um Maßschuhe mit einem 3D-Drucker zu fertigen. Aus seiner Sicht werden auch plattformbasierte Geschäftsmodelle wie Amazon und Uber weiterhin massiv die Welt verändern. Zudem werden sich Produktionsabläufe und Geschäftsgebiete von Unternehmen ebenfalls massiv verändern. So dürfte es bald alltäglich werden, dass eine Maschinenbaufirma nach Werkzeugen für Grillbesteck einmal ganze Grillroboter herstellt.

Schon letztes Jahr gab es weltweit 112 Millionen sognannte Clickworker, die ihre Aufträge via Internet erhalten. Zudem gibt es inzwischen mehr als 50 digitale Plattformen, die Clickworkern einen Job vermitteln. Angesichts solcher Perspektiven fragt sich Thomas Sattelberger „Wie will ein Arbeitschützer die digitale Arbeit überprüfen. Arbeit entzeitlicht und entörtlicht sich – meinen Sie, da gilt noch das Betriebsverfassungsgesetz?“ Für Sattelberger steht fest: „Wir werden uns in Deutschland mit dieser Thematik befassen müssen.“ Wir müssen klären, wie Mitbestimmung in solchen Unternehmen aussieht und wie es um die Machtbalance zwischen Arbeitgeber und Auftragnehmer steht.

Thomas Sattelberger (links) ist Bundestags-Direktkandidat für die FDP im Wahlkreis München-Süd und Peter Pernsteiner (rechts) ist Bundestags-Direktkandidat für die FDP im Wahlkreis Ebersberg-Erding (Foto: Rob Harrison)

Thomas Sattelberger (links) ist Bundestags-Direktkandidat für die FDP im Wahlkreis München-Süd und Peter Pernsteiner (rechts) ist Bundestags-Direktkandidat für die FDP im Wahlkreis Ebersberg-Erding
(Foto: Rob Harrison)

Stattdessen macht man in Berlin aber noch heute eine Arbeitspolitik, die im digitalen Zeitalter immer massiver einschränkt. Wir haben zwar aus Sicht von Sattelberger noch zehn Jahre Zeit, weg von Routine-Tätigkeiten zu kommen und den Arbeitsmarkt fit für neue Aufgaben zu machen, aber dieses Thema muss man anpacken. Sattelberger stellt dabei besonders heraus: „Unser Problem sind unterkreative Menschen und ein Mangel an Bildung.“

Im sehr kurzweiligen Vortrag von Thomas Sattelberger gab es noch viele weitere interessante Aspekte und Argumente, auf die wir aber aus Platzgründen nicht eingehen können. Nach dem Vortrag wurde dann auch noch lebhaft diskutiert und der tolle Themenabend verging fast wie im Fluge. Wer sich mehr mit der Thematik des Referats von Thomas Sattelberger beschäftigen will: www.sattelberger-thomas.de

Peter Pernsteiner tritt für FDP-Erding/Ebersberg zur Bundestagswahl an

Peter Pernsteiner tritt für FDP-Erding/Ebersberg zur Bundestagswahl an

Von rechts nach links: Alexander Müller (Kreisvorsitzender der FDP Ebersberg), Peter Pernsteiner (frisch gewählter Bundestagskandidat und FDP-Gemeinderat in Zorneding) und Jimmy Schulz (Vorsitzender der FDP-Oberbayern)

Von links nach rechts: Alexander Müller (Kreisvorsitzender der FDP Ebersberg), Peter Pernsteiner (frisch gewählter Bundestagskandidat und FDP-Gemeinderat in Zorneding) und Jimmy Schulz (Vorsitzender der FDP-Oberbayern)

Am 17.11.2016 fand in Anzing unter Leitung von Jimmy Schulz (Vorsitzender der FDP-Oberayern) die Aufstellungsversammlung der Landkreise Ebersberg und Erding zur Wahl eines gemeinsamen Bundestags-Direktkandidaten für den kommenden Herbst statt. Zur Wahl standen Klaus Haase aus Ebersberg und Peter Pernsteiner aus Zorneding. Nach einer jeweils rund zehn Minuten dauernden persönlichen Vorstellung der Kandidaten folgte eine teilweise hitzige Runde mit zahlreichen Fragen an die Kandidaten und deren Antworten. Anschließend fand die Abstimmung in geheimer Wahl statt.

Insgesamt wurden 24 Stimmen abgegeben. Im einzelnen gab es
2 Nein-Stimmen
2 Enthaltungen
0 Stimmen für Klaus Haase
20 Stimmen für Peter Pernsteiner

Damit wurde Peter Pernsteiner zum gemeinsamen FDP-Bundestags-Direktkandidaten für den Wahlkreis 213 Erding-Ebersberg gewählt.

 

Nachfolgend der Wortlaut des von Peter Pernsteiner am Abend verteilten schriftlichen Statements im Rahmen seiner zehnminütigen sehr persönlichen Kandidaten-Vorstellung:

Peter Pernsteiner aus Zorneding (Mitte) wurde am 17.11.2016 in der Aufstellungsversammlung der FDP-Landkreise Ebersberg und Erding zum gemeinsamen Bundestagskandidaten gewählt.

Peter Pernsteiner aus Zorneding (Mitte) wurde am 17.11.2016 in der Aufstellungsversammlung der FDP-Landkreisverbände Ebersberg und Erding zum gemeinsamen Bundestagskandidaten für den Stimmkreis 213 Erding-Ebersberg gewählt.

1959 bin ich in München auf die Welt gekommen und seit 1998 lebe ich in Zorneding. Im Jahr 2002 bin ich in die FDP eingetreten und seit 2003 bin ich Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Zorneding. Seit 2007 sitze ich im Gemeinderat von Zorneding und setze mich dort intensiv für die Belange der Bürger unserer Gemeinde ein. Im Rahmen meines aktuellen Mandats sorge ich dafür, dass es in unserer Gemeinde weiterhin lebens- und liebenswert bleibt und dass unser lokaler Haushalt weiterhin schuldenfrei bleibt.

Beruflich habe ich Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik an der Technischen Universität München studiert und 1987 als Diplom-Ingenieur abgeschlossen. Anschließend war ich bei Nixdorf im Vertrieb für Telefonsysteme, bei Rohde & Schwarz im Marketing für Mobilfunksysteme und in der Technik-Redaktion einer Fachzeitschrift für Kommunikationstechnik. Seit 1994 arbeite ich als freier Journalist und schreibe über Technik-Themen aus Bereichen wie Informations- und Kommunikationssysteme, Büroautomation, Gebäudeautomatisierung/Smarthome, Unterhaltungselektronik sowie Hightech-Spielsachen. Zu meinen Auftraggebern gehören neben Fachzeitschriften und Magazinen auch Firmen aus verschiedensten Branchen, für die ich unter anderem redaktionell Newsletter erstelle.

Ich möchte bei der Bundestagswahl als FDP-Kandidat antreten und meinen Beitrag dazu leisten, dass die FDP wieder in den Bundestag zurückkehrt. Unsere Partei muss schnellstmöglich auch wieder auf Bundesebene aktiv für das Wohl der Bürger, die Wahrung der Persönlichkeitsrechte und die nachhaltige Gewährleistung der informellen Selbstbestimmung sorgen. Aus meiner Sicht ist die Große Koalition Stillstand und gehört dringend abgelöst. Die PKW-Maut-Idee gehört endgültig zu den Akten gelegt, weil sie wohl doch viele Bürger zusätzlich belasten soll und mit hohen Bürokratiekosten verbunden ist. Die Abgastricks der Fahrzeughersteller müssen hemmungslos aufgeklärt werden. Die kalte Progression verstehe ich als ungerechtfertigte systematische Enteignung der Steuerzahler. Unser Steuersystem ist viel zu kompliziert und enthält nach wie vor dringend zu schließende Schlupflöcher. Eine umfassende Steuerreform ist längst überfällig.

Privat bin ich seit 1987 verheiratet. Meine Kinder sind 17 und 19 Jahre alt. Sie haben mir in den letzten Jahren hautnah verdeutlicht, dass das achtjährige Gymnasium eine politische Fehlentscheidung war. Ich trete für ein durchlässiges und vielfältiges Bildungssystem ein, das allen eine optimale Ausbildung garantiert. Meine Frau arbeitet als angestellte Apothekerin und ermöglicht mir auf dieser Basis umfassende Einblicke in unser Gesundheitswesen, das dringend reformiert werden muss. Bereits die bisherige 2-Klassen-Medizin ist aus meiner Sicht moralisch deplatziert und inzwischen verkommt unser Krankenkassen-System sogar zu einer 3-Klassen-Medizin.

Nachdem ich aus einer typischen Arbeiterfamilie stamme, habe ich sehr großes Verständnis für die Belange dieser Bevölkerungsschicht. Ich weiß, was es bedeutet, mit den eigenen Händen zu arbeiten und für sich selbst Wohneigentum zu erlangen. Deshalb liegt mir auch bezahlbares Wohnen für alle sehr am Herzen. Ich bin alles andere, als ein Theoretiker.

Durch meine langjährigen sehr vielfältigen beruflichen, praktischen, privaten und kommunalpolitischen Erfahrungen bin ich mir sicher, dass ich in Berlin einen guten Beitrag für das Wohl der Bürger und für die Belange der Landkreise Ebersberg und Erding leisten kann. Die liberale Vernunft muss dringend wieder in der Bundespolitik vertreten sein.

Dipl.-Ing. (Univ.) Peter Pernsteiner
Freier Journalist und Gemeinderat